Da die Ziege das geländetauglichste Hoftier ist, darf sie auf dem Biohof Dorna nicht fehlen.

Die Geissen fressen auch die Sträucher auf den Weiden und schützen diese so vor Verbuschung.

Solange Gras wächst und kein Schnee liegt, sind die Ziegen mit wenigen wetterbedingten Ausnahmen Tag und Nacht auf der Weide und kommen nur zweimal täglich zum Melken schnell in den Stall. Auf den Weiden haben sie Bäume und Felsen, die sie vor Wind und Wetter schützen und ihnen Schatten spenden.

Es leben hier Ziegen vieler verschiedener Rassen, reinrassige sowie auch Mischlinge.

Die Ziegenherde im Herbst 2015

Anfang Jahr kommen die Gitzi zur Welt und somit beginnt die Melksaison, die dann bis etwa Oktober dauert. Juni bis September sind die Ziegen auf der Alp, wo auch gekäst wird.

Da ich die Milch ja für den Käse brauche und meine Ziegen viel zu viel Milch geben für ein bis drei Gitzi, trenne ich die Kleinen nach ein paar Tagen von ihren Müttern. Sie sind dann in einer separierten Herde mit direktem Blick- und Riechkontakt und kriegen zweimal täglich von mir ihre Milch.

Der Käse ist praktisch aus reiner Grasmilch - am Anfang der Laktation kriegen die Ziegen ein bisschen Ergänzungsfutter, damit sie gesünder in den Frühling starten.

Für den milden Geschmack meines Käses sind die Anglo Nubier Ziegen verantwortlich. Ihre Milch ist besonders gehaltvoll und schmeckt viel süsser und „geisselt“ viel weniger als die der Saanen, dafür geben letztere viel mehr Milch.