Die Milchkühe Nora und Gundi im Frühling 2021

Für die Haushaltmilch und um die Gitzi zu tränken, leben bei uns zwei Hinterwälder-Kühe. Gundi und Nora sind im Stall getrennt von den Zebus, da sie sonst die Kälber bei sich trinken lassen würden - die der Zebus sowie ihre eigenen, die etwa ab der dritten Lebenswoche in der Mutterkuhherde wohnen.

Dort werden die beiden Kälber, deren Vater der Zebustier ist, schnell und gerne in die Familie integriert. Sie kriegen zweimal täglich ihre Milch aus dem Eimer.

Das Hinterwälderrind stammt aus dem Schwarzwald, wo es seit Jahrhunderten karges Futter und steile Hänge gewohnt ist. In den 1980er-Jahren wurden von dort die ersten Tiere in die Schweiz importiert.

Diese kleinen, robusten Kühe zeichnen sich also durch ähnliche Qualitäten aus wie die Zebus, wenn sie auch etwas weniger extensiv sind - und dafür aber auch eine beträchtliche Milchleistung haben. Dank ihrer ausgezeichneten Futterverwertung hat ihre MIlch auch sehr hohe Fett- und Eiweissgehalte.